Abnehmen mit verschiedenen Diäten

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Abnehmen über Diäten

Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion beginnt mit einer vernünftigen Umstellung der eigenen Ernährung. Inzwischen gibt es unzählige Formen von Diäten, die ein schnelles und zuverlässiges Abnehmen versprechen.

Doch bei dem großen Angebot wirft sich schnell die Frage auf, welche Diät tatsächlich effektiv und nachhaltig ist. Hier findest du einen kleinen Überblick über die bekanntesten Diäten zum Abnehmen.

Abnehmen mit der Atkins Diät

Diese Form der Diät basiert auf einer sehr eiweiß- und fetthaltigen Ernährung. Sie wurde vor allem für Menschen konzipiert, die während des Abnehmens nicht auf Fleisch und fettreiche Lebensmittel verzichten möchten. Kohlenhydrate gelten laut der Atkins Diät als Dickmacher und sollten daher soweit es geht eingeschränkt werden. Die Intention dieser Ernährungsumstellung ist, dass der Stoffwechsel sich die neuen Gegebenheiten anpasst und eine geringere Energiezufuhr erhält.

Bei dieser Diät stellt sich in der Regel ein schneller Gewichtsverlust ein, der aber hauptsächlich aus dem Ausschwemmen von Wasser resultiert. Die Annahme, dass Kohlenhydrate kontraproduktiv beim Abnehmen wirken, ist längst überholt. Durch den Verzicht auf Obst und Getreideprodukte kommt es schnell zu einem Vitamin- und Nährstoffmangel.

Außerdem leidet die Verdauung unter der schlechten Ballaststoffzufuhr. Darmerkrankungen und Übersäuerung können die Folge sein. Die Atkins Diät kann demnach sogar gesundheitliche Risiken bergen und ist zum Abnehmen nicht empfehlenswert.

Abnehmen mit der Trennkost Diät

Die Trennkost-Diät besagt, dass der menschliche Organismus Kohlenhydrate und Eiweißstoffe nicht in Kombination verarbeiten könne. Daher sei es ratsam, seine Mahlzeiten nach den einzelnen Grundnährstoffen zu trennen. Neutrale Lebensmittel wie Obst und Gemüse sollten hierbei 3/4 der täglichen Nahrung einnehmen.

Bei der Diät werden am Morgen kohlenhydrathaltige Lebensmittel gegessen, am Mittag Eiweißprodukte und abends wieder Kohlenhydrate. Dadurch soll der Körper vor Übersäuerung und Stoffwechselerkrankungen geschützt werden.

Die These, dass der Körper mit gemischten Grundnährstoffen nicht zurechtkommt und dabei übersäuert, ist falsch. Ein weiteres Manko ist, dass durch das Trennen der Lebensmittel wertvolle Nährstoffe vom Körper schlecht umgewandelt werden können. Gesundheitliche Risiken bestehen aber keine.

Dank der hohen Zufuhr an Obst und Gemüse erzielt die Trennkost auch meist gute Abnehmerfolge. Dabei sollte vor allem auf die Vielseitigkeit der Lebensmittel geachtet werden.

Abnehmen mit einer Blitzdiät?

Bei der Blitzdiät handelt es sich um eine kurzzeitige Ernährungsumstellung, die sehr schnelle Erfolge beim Abnehmen zum Ziel hat. Sie stützt sich meistens auf einen recht einseitigen Diätplan, der sich häufig um ein bestimmtes Lebensmittel dreht.

Die Blitzdiät ist für ein dauerhaftes Abnehmen nicht zu empfehlen, da durch den kurzfristigen Nährstoffmangel Heißhunger und ein damit einhergehender Jojo-Effekt stark begünstigt wird. Hinzu kommt, dass kein effizienter Fettabbau stattfindet, da der Körper zuallererst Wasser ausschwemmt und dann die Muskelzellen verwertet. Die Fettspeicher aber bleiben aufgrund der kurzen Dauer dieser Diät unberührt.

Lediglich bei stark übergewichtigen Menschen kann die Blitz-Diät zum Start des Abnehmens eine Option sein. Sie sollte aber ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

Nulldiät – nichts zum dauerhaften Abnehmen

Bei der Nulldiät wird die Nahrungsaufnahme fast gänzlich eingestellt. Genau wie beim Fasten sind bei dieser Diät nur zuckerfreie Getränke, Brühe und teilweise auch Obst- und Gemüsesäfte erlaubt. Insgesamt wird empfohlen, dabei zwei bis drei Liter Wasser am Tag zu trinken.

Durch den Verzicht von fester Nahrung greift der Körper schnell auf seine eigenen Ressourcen zurück. Mit der Umwandlung der Nährstoffreserven kommt es zu einer Übersäuerung im Blut. Abgeschlagenheit und Entkräftung können die Folge sein.

Die Nulldiät ist für eine dauerhafte Gewichtsreduktion gänzlich ungeeignet, da sie nur eine kurzfristige Nahrungsumstellung darstellt und zudem mit einem starken Nährstoffmangel einhergeht.

Bei starkem Übergewicht ist ein modifiziertes Fasten unter der Aufsicht eines Arztes möglich, wenn ein entsprechender Diätplan entwickelt wird.

Fatburner Diät – Abnehmen mit fett- und ballaststoffhaltiger Ernährung

Diese Methode zum Abnehmen basiert auf einer fettreduzierten und ballaststoffhaltigen Mischkost. Auf dem Diätplan stehen vor allem Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse. Fettarme Milchprodukte sind ebenso erlaubt, während Fleisch maximal dreimal pro Woche vorgesehen ist.

Durch den Verzehr sogenannter Fatburner soll ein schnelleres Abnehmen gewährleistet sein. Als Fatburner bezeichnet man Obst- und Gemüsesorten, die durch ihre Inhaltsstoffe die Fettverbrennung begünstigen sollen.

Einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz und Wirksamkeit dieser Fatburner gibt es nicht. Das Abnehmen bei dieser Methode ist vor allem auf die Aufnahme der gesunden Lebensmittel zurückzuführen. Ein gesundheitliches Risiko birgt die Fatburner Diät allerdings nicht.

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